Informationen für die Jahrgänge 7 und 8

In der Runde der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin wurden weit reichende Lockerungen im öffentlichen Leben beschlossen. Dies betrifft auch die Schulen. Eine der wichtigsten Nachrichten lautet: alle Schüler werden bis zu den Sommerferien tageweise Präsenzunterricht in der Schule erhalten.

Wie setzen wir diese Aufgabe um?

In der Woche vom 11.-15.05.20 erwarten wir neben dem 9. Jahrgang auch weiterhin den 10. Jahrgang zur MSA Prüfung und einen Teil der Schüler aus dem Jahrgang 7. Welche Schüler des 7. Jahrgangs bereits in dieser Woche die Schule besuchen dürfen, erfahren die Eltern/Kinder über die Klassenlehrer.

Ab dem 18.05. wird der Unterricht ausgeweitet. Neben dem Abschlussjahrgang und dem 9. Jahrgang erhalten im täglichen Wechsel je eine 7. Klasse und eine 8. Klasse Präsenzunterricht.

Wie schon in vergangenen Beiträgen geschrieben, beginnt und endet der Unterricht gestaffelt. Die Schüler treffen sich am Westtor (Eingang am Hochhaus) und begeben sich nach Begrüßung durch den Lehrer in das Gebäude. Nach dem Betreten der Schule begibt sich jeder Schüler zunächst zum Händewaschen und dann in den entsprechenden Unterrichtsraum. Bitte beachten, dass für alle als Eingang der Schülereingang zu nutzen ist, als Ausgang der Lehrereingang.

Alle Klassen sind in mehrere Gruppen eingeteilt (mit ca. 8 Schülern). Schüler verbleiben ausschließlich in den gebildeten Unterrichtsgruppen, immer im selben Klassenraum und benutzen immer den gleichen Sitzplatz (dieser ist gekennzeichnet), um die Infektionsgefahr zu minimieren. Im Gebäude herrscht das „Einbahnstraßenprinzip“.

Die Pausen sind im zeitlichen Umfang verkürzt und ebenfalls gestaffelt.

Wie auch in den Wochen zuvor wird stets auf die Einhaltung der Hygieneregeln geachtet. Neben der normalen Reinigung erfolgt zusätzlich als Zwischenreinigung in allen Unterrichtsräumen täglich die desinfizierende Reinigung aller Klinken und Türbeschläge, in allen Sanitärräumen die Reinigung der WC-Sitze und Armaturen, in den Treppenhäusern die Desinfizierung der Handläufe und  die Desinfizierung der Lichtschalter in den Räumen. Es sind ausreichend Hygieneartikel vorhanden.

Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 – 2 m zu sämtlichen anderen Personen ist jederzeit einzuhalten, dies gilt sowohl für den Weg zur Schule, den Aufenthalt auf dem Schulhof sowie den Rückweg von der Schule. Es ist zu beachten, dass der Mindestabstand auch bei Begrüßungen zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften gilt.

In der Schule tragen wir einen Mund-Nasen-Schutz. Bei Bedarf wird dieser vom sozialpädagogischen Bereich zur Verfügung gestellt. Im Unterricht kann bei Einhaltung der Abstandsregelung der MNS abgelegt werden. Zu Beginn des Unterrichts wird jede einzelne Unterrichtsgruppe zum richtigen Umgang mit dem MNS eingewiesen und belehrt.

Selbstverständlich wird auf ausreichende Durchlüftung der Räume  geachtet.

Die Cafeteria bleibt vorerst geschlossen. Wir möchten alle Schüler bitten, Pausenverpflegung und Getränke mitzubringen.

Auch für die 7./8. Klassen gilt:

Schüler dürfen nicht in der Schule erscheinen, wenn sie

  • innerhalb der letzten 14 Tage aus dem Ausland zurückgekehrt sind,
  • in Kontakt zu aus dem Ausland Rückkehrenden standen,
  • Kontakt zu infizierten Personen hatten,
  • aktuell (Erkältungs-) Symptome aufweisen,
  • zu einer Risikogruppe gehören, oder
  • am Morgen eine erhöhte Körpertemperatur, d.h., eine Temperatur höher als 37 Grad, gemessen wurde.

Schüler können zu Hause lernen, wenn sie zu einer Risikogruppe gehören:

  • Schülerinnen und Schüler, die aufgrund spezifischer Vorerkrankungen besonders stark durch eine Covid-19-Infektion gefährdet würden (z.B. bei Vorerkrankungen der Lunge, Mukoviszidose, immunsuppressiven Therapien, Krebs, Organspenden etc.),
  • Außerdem, wenn im Haushalt der Schülerinnen und Schüler lebende Personen zu einer solchen Risikogruppe mit erhöhtem Mortalitätsrisiko gehören.

Wie erfolgt der Nachweis gegenüber der Schule?

  • Eine spezifische Vorerkrankung bzw. besondere Gefährdung ist gegenüber der Schule glaubhaft zu machen. Ist die Erkrankung in der Schule hinreichend bekannt, ist kein weiterer Nachweis erforderlich.
  • Andernfalls erfolgt der Nachweis durch ein ärztliches Attest oder durch andere geeignete Dokumente (medizinische Berichte, Schwerbehinderten- oder Transplantationsausweis), Dokumente des LaGeSo, glaubhafte schriftliche Erklärungen zu Gründen der Gefährdung.

Für die Zeit des Lernens zu Hause erhalten die Schüler in gewohnter Weise Online-Unterricht.

In dieser Woche erfährt jeder Schüler über den Klassenlehrer seinen Stundenplan.

Alle schulischen Mitarbeiter freuen sich darauf, die Schüler in den nächsten Wochen nach und nach wieder begrüßen zu können. Bis bald in unserer Schule!