Die Anreise hat am Sonntag stattgefunden. Die Gruppe aus Kaliningrad ist um 18 Uhr angekommen und es war für alle Beteiligten eine komische Situation. Niemand wusste genau, wie man sich verhalten sollte. Es war auch seltsam neben einer fremden Person im Auto auf dem Weg nach Hause zu sitzen. Die russischen Schülerinnen und Schüler waren auf die Häuser oder Wohnungen gespannt, genauso wie auf die Familien, die sie aufgenommen haben. Die Familien waren ebenfalls ganz aufgeregt. Es war zunächst unvorstellbar eine Woche zusammen zu wohnen.

Zuhause wurden nach dem kurzen Vorstellen die Zimmer gezeigt und die Schlafplätze der Gastschülerinnen und Gastschüler. Man saß gemeinsam Abendbrot und die meisten Kinder redeten mit ihren Austauschschülern bis in die Nacht hinein! An diesem Tag gingen alle sehr spät ins Bett.

Am Montag gingen alle nach dem Frühstück zur Schule. Dort haben wir uns mit allen Schülerinnen und Schülern, die an dem Austausch teilgenommen haben, getroffen. Im Schulclub erklärten uns die Lehrerinnen und Lehrer, wie die Woche ablaufen wird. Uns wurde gesagt, wann wir Unterricht haben, wann und wo wir essen werden und welche Aktivitäten uns erwarten. Um die Anderen kennen zu lernen haben wir 5 Spiele gespielt. DAS WAR LUSTIG!!!

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir ins Rathaus Lichtenberg, wo wir von dem regierenden Bürgermeister, Herrn Grunst, empfangen wurden. Das Treffen war sehr informativ. Nach dem Treffen mit dem Bürgermeister sind wir zum Treptower Park gefahren und haben uns über das Ehrendenkmal informiert. Gegen 16 Uhr begann unser erster Nachmittag mit den Austauschschülern.

Andere Tage haben für uns immer mit zwei Blöcken Unterricht begonnen. Den Austauschschülern ist es schwer gefallen dem Unterricht zu folgen, da sie nur die Hälfte verstanden habe. Trotzdem war es ein guter Einblick in das Schulleben in Deutschland.

Am Dienstag waren wir im Deutsch-Russischen Museum. Dort haben wir etwas über die Geschichte von Deutschland und Russland während des Zweiten Weltkrieges gelernt. Es war zwar schon cool, aber es ging zulange. Es waren zu viel Informationen auf einmal. Viele wussten gar nicht, was gerade gemeint war. Trotz alledem, war es eine schöne und informationsreiche Veranstaltung.

Am Mittwoch haben wir nach dem Mittagessen einen Ausflug zum Reichstag unternommen. Dort wurden wir streng kontrolliert, wie am Flughaffen. Dann würden wir von einer Bundestagsabgeordneten, Frau Lötzsch, empfangen. Sie hat uns über ihre Arbeit informiert und unsere Fragen beantwortet. Außerdem erhielten wir eine Führung durch das Reichstagsgebäude. Dabei ist uns Finley kurz verloren gegangen, weil er nicht gesagt hat, dass er auf Toilette geht. Aber es war dann doch alles gut. Wir waren auch oben in der Reichstagskuppel. Auf dem Weg zur S-Bahn gingen wir am Brandenburger Tor vorbei. Dort haben wir einen Breakdancer getroffen, der Finley nach vorne geholt hat, um seine Tricks nachzumachen. Das war extrem lustig.

Am Donnerstag ging es trotz Regen in den Tierpark. Es war schön, da alle viel Spaß hatten die Tiere zu sehen, zu füttern und zu streicheln. Wir mussten zwar ganz schön viel laufen, aber so schlimm war es nicht, denn die Tiere und das Schloss zu sehen war cool.

Am Freitag haben wir nach dem Unterricht eine Grillparty gemacht, als Abschluss war es voll cool nochmal mit den Eltern und Gastschülern zu sprechen und zu feiern.

Am Samstag um 8:30 Uhr wurden die Austauschschüler mit dem Bus abgeholt. ALLE WAREN TRAURIG.

Von Finley Winter