Afrikatag im Rahmen des Internationalen Tages gegen Rassismus im Jahrgang 7 

 

Seit 20 Jahren haben wir im afrikanischen Maputo (Mosambik) eine Partnerschule. Und so ist es schon eine Tradition, dass der 7. Jahrgang sich während des Afrikatages sehr intensiv mit dem Kontinent Afrika beschäftigt.

Die Schüler erlebten am 21. März einen interessanten und abwechslungsreichen Tag.

 

 

Hier sind einige Themenbeispiele, die an diesem Tag behandelt wurden:

  • Bei der Tagesexkursion in die Naturschutzstation Malchow besuchten die Schüler die Storchenfamilie und spürten ihrer Reise von Afrika nach Deutschland nach. Sie beschäftigten sich mit Naturschutzgebieten und Elektroschrott im Senegal und stellten anschließend selber Papier her.
  • Stefanie-Lahya Aukongo wuchs als Flüchtlingskind in der DDR auf. Sie verarbeitete ihre Kindheit in der Biographie “Kalungas Kind” aus der sie las und über die sie im Angesicht der Kolonialgeschichte mit den Schülern diskutierte.
  • Workshop mit Peter Plappert, der seit 1986 in der AIDS-Aufklärung,- Beratung und Betreuung in Deutschland sowie in mehreren afrikanischen Ländern arbeitete. Er sagte: „Besonders liegt mir am Herzen, Jugendliche zur persönlichen Auseinandersetzung in offenen Diskussionsrunden, mit Filmen und Rollenspielen mit dem Thema anzuregen, damit AIDS nicht länger als „Krankheit der anderen“ betrachtet wird.”
  • Lawrence Oduro-Sarpong, interkultureller Trainer und Diversity Trainer aus Ghana erzählte die Geschichte vom bitteren Kakao zur süßen Schokolade. Er stellte in einem interaktiven Prozess den fairen Handel am Beispiel von Kakao vor.

 

Die Arbeitsbedingungen für viele Menschen im globalen Süden sind um ein Vielfaches schlechter als in Deutschland und häufig mit Menschenrechtsverletzungen verbunden. Am Beispiel der Weltreise einer Jeans wurde erarbeitet, welchen Preis die vielen Angestellten in den global verstreuten Zulieferbetrieben bekannter Hersteller dafür zahlen müssen, dass wir uns hier in Deutschland billige Markenkleidung leisten können.

Produkte und Gegenstände aus Afrika bilden den Ausgangspunkt des Straßentheaters. Es wurde ein Rhythmus der Wörter entwickelt, verbunden mit einem kleinen Battle, dann kam zu den Wörtern eine bestimmte Bewegung, die die Wörter körperlich sichtbar machten. Am Ende hatten wir einen Rhythmus mit „Tanz“/ Bewegung.

Und natürlich durfte das Spielen auf den afrikanischen Trommeln nicht fehlen.

Einen Höhepunkt des Tages bildete der Besuch einer hochrangigen Regierungsdelegation aus Angola und Mosambik.

Der Delegation gehörten an:

Angola:

1. Herr Adão Francisco Correia de Almeida
Staatssekretär im Ministerium für die Verwaltung des Territoriums

2. Herr Pedro Camelo
Vizegouverneur der Provinz Kuando Kubando

3. Herr João Baptista Abreu Manassa Vizegouverneur der Provínz Lunda Sul

4. Herr Alcides Sakala Simões
Abgeordneter, Sekretär für Internationale Angelegenheiten und Sprecher der UNITA

Mosambik:

5. Frau Carmelita Rita Namashulua
Ministerin für staatliche Verwaltung

6. Frau Ana Comoane Gouverneurin der Provinz Manica

7. Herr Manuel António Alculete Lopes de Araújo Bürgermeister von Quelimane

8. Herrn Alfredo Maria São Bernardo Cepeda Gamito
Abgeordneter, Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Verwaltung, lokale Selbstverwaltung und Medien der Nationalversammlung